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´ He kura kainga e hokia; he kura tangata e kore e kokia ´
Häuptling Te Heu Heu 1887
´Der Schatz der Natur überdauert alle Zeiten, die Werke des Menschen aber sind vergänglich´
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N E U S E E L A N D      · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·     REISE AN DAS ANDERE ENDE DER WELT                                         11. Jan  -  17. Feb   2003

Abel Tasman NP Baumfarn

   » Das Fotoalbum
D A S   L A N D

Neuseeland In grauer Vorzeit driftete Neuseeland, eingekeilt zwischen Australien, Tasmanien und der Antarktis, als Teil des Ur-Kontinents Gondwana über das Urmeer. Bis es unaufhörlich in südliche Gewässer driftete. Als die Tasmanische See die letzte Landverbindung zu Australien trennte, schufen Wetter, Wasser, Eis- und Warmzeiten eine eine lange, schmale Inselgruppe. Auf diesen Inseln konnten sich Flora wie Fauna über Jahrmillionen, fernab anderer Landmassen, und somit ungestört und einzigartig entwickeln. Und die Kräfte im Erdinneren sind noch keinesfalls zur Ruhe gekommen. Besonders die Nordinsel wird von tektonischen Brüchen und Verwerfungen erschüttert. Die Neuseeländischen Alpen, ein Produkt dieser Kräfte, wachsen weiter, die Vulkane Neuseelands sind nach wie vor aktiv.
Nach den Legenden der Maori jedoch, war zu Anfang das Nichts (te kore). Und alles Leben entstand in einer langen, dunklen Nacht (te po) durch die Ureltern, dem Himmelsvater rangi und der Erdenmutter papa. Ihre Kinder jedoch waren die ewige Dunkelheit leid. tu matauenga, der Wildeste, schlug vor die Eltern zu töten. Doch tane mahuta, der spätere Erschaffer des Waldes, schlug vor sie nur zu trennen. Nur mit aller Macht gelang es ihm, sie langsam auseinander zu stemmen. Rangi und papa schrien vor Schmerzen, dennoch drückte er den Himmel nach oben, und der erste Tag begann. Doch erfüllte der Verrat an den Eltern andere Geschwister mit Zorn und Hass, so folgte tawhiri-matea dem Vater. Von oben schickte er Wirbelstürme und Eiswinde. In seiner unendlichen Trauer über die Trennung von papa vergoß rangi viele Tränen - Seen, Flüße und Meere entstanden. Um ihrer Mutter den Anblick des weinenden Vates zu ersparen, beschlossen die jüngeren Kinder ihre Mutter zu wenden. Rangis Tränen flossen nun schwächer, aber versiegten nie ganz. Jede Nacht legte sich der geweinte Tau auf den Rücken papas, die mit einem Seufzen - Morgennebel, die zum Himmel steigen - antwortet.
Vor gut 1000 Jahren erst, kam der Mensch, und begann die Inseln zu verändern. Zuerst in Form von Moajägern, Polynesiern aus der Südsee, die hier zahlreiche leicht jagbare Vögel vorfanden, wie den flugunfähigen Riesenvogel Moa, der bis zu 3 Meter groß gewesen sein muß. Und schon der Moajäger begann das Gesicht der Inseln zu verändern indem er weite Landstriche niederbrannte. Übervölkerung führte auf den Südseeinseln, bis nach Hawaii zu mehreren Auswanderungswellen, und so kamen Maori aus den abgelegensten Winkeln des Pazifiks, ausgezeichnete Seefahrer im Gefolge des berühmten Kupe, verschiedenste Nutzpflanzen und Haustiere im Gepäck, um die entdeckten Inseln zu besiedeln. Aotearoa - "Land der langen, weißen Wolke" nannten sie es.
Am 16. Februar 1642 stieß der europäische Entdecker Abel Tasman auf Neuseeland. Weitere 130 Jahre vergingen, bis Captain James Cook Neuseeland quasi wiederentdeckte, doch auch ihm folgte noch keine planmäßige Besiedelung. Walfänger und Robbenjäger begannen ihren Raubzug. Der Moa war längst ausgestorben. Anfang 1900 aber war das Land der Maori beinahe vollständig in Händen der Briten.

Wie es nun auch genau entstanden sein mag, heute ist Neuseeland, obwohl man dafür um die Welt reisen muß (weiter weg ist nur der Mond) ein populäres Touristenziel. Zu recht, denn den Reisenden erwartet ein Land das so viel mehr zu bieten hat als haarige, braune Kiwifrüchte: Atemberaubende Landschaften, freundliche, unkomplizierte Menschen, einzigartige und eigentümliche Tiere, unerschöpfliche Wandermöglichkeiten. Die wunderbare Vielfalt erstreckt sich von mächtigen Bergketten, weiten Tälern, leuchtenden Gletscherseen, immergrünen Regenwald, türkisblauer See und goldgelben Sandstränden, farbenfrohen Vulkanlandschaften, lieblichem Hügelland ...

Und steht man Down Under nicht wirklich auf dem Kopf, so tut es doch bei genauer Betrachtung der Mond. Dass die Sonne mittags hoch im Norden steht ist verwirrend, und beim Spaziergang an einem lauen Sommerabend wirkt die Weihnachtsdekoration der Stadtparks irgendwie deplaziert. 3,6 Millionen Neuseeländer teilen sich das Land mit etwa 50 Millionen Schafen und 70 Millionen Possums. Und, shocking!, all die Kiwis in den reichhaltigen Obstabteilungen der Supermärkte sind mit einem Aufkleber "italy" behaftet. Was hält man davon?
Tatsächlich gibt es dreierlei Sorten Kiwis: Die in allerwelt bekannten und geschätzten Früchte der chinesischen Stachelbeere.
Eine auf der Welt einzigartige Vogelart, flugunfähig, halbblind und von plumper Erscheinung. Und schließlich den Neuseeländer, sich selbst
(vielleicht mit einem Fünkchen Selbstironie?) Kiwi nennend.

Flagge   Neuseeland ist kein exotisches, "abenteuerliches" Land. Kaum ein Land wird einfacher zu bereisen sein. Die Infrastruktur ist perfekt für den Reisenden ausgebaut, der Lebensstil und -standard europäisch, erhältlich alles was man kennt, die Kriminalität minimal. Im Urwald spaziert es sich so sicher wie im Stadtpark. Gefährliche Tiere fehlen, allein Guardia, Parasiten im Wasser die sowas wie Montezumas Rache verursachen können, macht die ansonsten reinen Gewässer unsicher. Das Klima angenehm gemäßigt. Die größte Gefahr für das Gro der Touristen dürfte der Linksverkehr sein.
Abgesehen von der Gefahr dort bleiben zu wollen.

Ich hatte mich schon auch mal mit Neuseeland beschäftigt, einen Diavortrag besucht, einen Reiseführer gelesen. Den Gedanken dorthin zu reisen allerdings verworfen. Einmal um die halbe Welt, das schien mir doch zu weit. Für Tom allerdings war es ein kleiner Traum. Und natürlich bedurfte es kaum großer Überredungskünste um mich doch mit ins Boot, bzw. in den Flieger zu ziehen. Im Nachhinein kann ich nur sagen: Es lohnt sich!

R E I S E V O R B E R E I T U N G E N

5 Wochen standen uns zur Verfügung. Diese wollten wir komplett Neuseeland widmen und verzichteten auf einen Stopover-Aufenthalt. Was wir keine Sekunde bereuten. 5 Wochen sind eine gute Reisezeit. Ab 4 Wochen kann es sich schon lohnen, bei 3 Wochen bliebe trotz Dauerfahrerei zu viel offen und vermutlich ein unbefriedigtes Gefühl bei der Heimreise.

Januar und Februar im neuseeländischen Sommer gehören zur Hauptreisezeit. Trotzdem geht es ruhig zu. Lediglich an den "Hauptattraktionen" wie Milford Sound kann es zu größerem Touristen-Aufkommen kommen. Das Klima ist ausgeglichen, nicht zu heiß und auch noch nicht kalt in den Südalpen.

Die Vorfreude ist ja bekanntermaßen die schönste Freude. Zumindest dauert sie meist länger als die Reise selbst. Generell befassen wir uns im Vorfeld eingehend mit dem Reiseland. Zum erstenmal aber hatten wir einen kompletten Reiseplan tagesdetailliert erstellt. Er diente allerdings mehr dafür einen Überblick für die Zeiteinteilung zu bekommen, als ihn letztendlich strikt "abzuarbeiten". Wir können das empfehlen.
Schnell unterschätzt man die Größe Neuseelands. Es sieht neben Australien so klein aus, hat letztlich aber eine Nord-Süd-Ausdehnung von 1700 km mit einer Fläche von 3/4 der Deutschlands und enorm viel zu bieten. In 5 Wochen ist es nicht zu schaffen Nord- und Südinsel mit Musse und ohne Meilenfressen komplett zu erkunden. Wir legen ziemlich Wert darauf ein Land nicht nur aus dem Autofenster zu bestaunen.

44 Stunden Reisezeit auf dem direktesten Wege. Das schreckt erstmal ab. Wir empfanden dies dann aber doch weniger anstrengend als erwartet.
Korean Air fliegt relativ günstig (1190.- Euro) von Frankfurt über Seoul auf geradezu Idealline nach Auckland. So teilt sich die Flugzeit in genau 2 x 12 Stunden. Wie allgemein geraten wird, nahmen wir vor den Flügen Aspirin zur Blutverdünnung ein (Apotheke nachfragen).
Den Flug buchten wir bereits recht frühzeitig, 6 Monate vor Abreise.

Beliebt ist es ja mit dem Wohnmobil zu reisen. So sehr wollten wir uns aber nicht verwöhnen ;-) Wie gewohnt war das Zelt unsere Herberge. Es gibt ausreichend meist sehr schöne Campingplätze im ganzen Land verteilt. Zelten ist auch recht günstig mit ca. 9 - 11 NZD pro Person. Sie verfügen eigentlich immer über eine Küche, meist mit Herdplatten, Backofen, Toaster, Kühlschrank und Aufenthaltsecke. Den Kocher benötigten wir ausschließlich für den Aufenthalt in den Nationalparks. Wenn - besonders an der dafür berüchtigten Westküste der Südinsel - sintflutartiger Regen angesagt ist, kann man auf den Campingplätzen auch Hüttchen von einfach bis komfortabel mieten.
NZ Dollar ! Mit der Postbank SparCard kann man 4 x pro Jahr im Ausland an allen VISAplus Automaten ohne Gebühren abheben.
Hier max. 800 NZ$ pro Abhebung. (1 NZD = 0,56 Cent). Ansonsten kommt man mit der Kreditkarte (VISA / Eurocard am verbreitetsten) gut rum. EC Karte haben wir nicht ausprobiert.
! Und noch ein Tip: KIA ORA Prepaid Card. Mit dieser Karte für 10 NZD kann man von jedem Telefon aus etwa eine Stunde lang nach Deutschland telefonieren! Wir bekamen sie eigentlich zufällig auf die Frage nach einer Telefonkarte in der Tourist Info in Christchurch.
Die Mietwagenpreise sind moderat und man darf sich ja auch mal was gönnen. Nach unseren Recherchen gab es diesen am günstigsten bei Holiday Autos zu buchen. Das Unternehmen kooperiert vor Ort mit lokalen Autovermietungen und ist damit deutlich günstiger als Hertz, Avis, etc. In Irland hatten wir bereits gute Erfahrungen gemacht. Für 5 Wochen Opel Vectra (Kat. Toyota Corolla a/c) bezahlten wir 1.242 Euro.
Es ist üblich beim Wechsel von Süd- nach Nordinsel oder umgekehrt auch den Wagen zu wechseln. Somit spart man einerseits das Ticket für das Auto bei der Fähre und bekommt ein frisch gereinigtes Fahrzeug, muss aber auch das komplette im ganzen Wagen verteilte Gerümpel in die Rucksäcke zurückstopfen. Außerdem muß man dem Vermieter denn auch ein Datum für den Wagenwechsel mitteilen und diesen dann bei Übernahme vor Ort nochmals bestätigen. Eine spätere Änderung ist nicht ausgeschlossen, hängt aber wohl von der Vorrätigkeit der Wagen ab.

Einen weiteren fixen Termin stellte die Wanderung auf dem Routeburn Track dar. Die Besuchermengen auf den bekanntesten Wanderrouten ist streng reglementiert. Dies erfordert eine Anmeldung viele Monate im Voraus, speziell wenn man in den Hütten übernachten möchte. Kann man buchen unter » www.doc.govt.nz

Sehr hilfreich fanden wir den Erfahrungsaustausch mit bereits neuseelandgereisten Kollegen. Nach Studium der Reiseführer und den wunderbaren Bildern in diversen Magazinen, muß Neuseeland von unten bis oben sehenswert sein. Ist es auch. Im Nachhinein können auch wir eine zeitliche Aufteilung von 2/3 Südinsel, 1/3 Nordinsel voll empfehlen. Die Landschaften der Südinsel sind tatsächlich noch überwältigender.
Unser Dank für die guten Tips geht an Hajo, der mit mir einen ganzen Kneipenabend lang mit dem Finger über die Neuseelandkarte reiste, und Stefan der uns mit seinen schönen Bildern den Mund wässrig gemacht hat.

Mit all diesen Bildern im Kopf und einer ganz eigenen Vorstellung geht es auf den Weg. Eine Reise um die Welt bedingt eine hohe Erwartungshaltung. Sie wurde übertroffen.

D I E   A N R E I S E

Eine Reise um die halbe Welt ist weniger anstrengend als angenommen und schlüsselt sich wie folgt auf:

11. Jan 03
11. Jan 03
11. Jan 03
12. Jan 03
13. Jan 03
13. Jan 03
13. Jan 03
12.14 Uhr
12.30 Uhr
13.32 Uhr
19.55 Uhr
19.40 Uhr
14.00 Uhr
15.20 Uhr
U3
U2
ICE 516
KE906
KE8825
NZ535

-> Sendlinger Tor Platz
-> Mch Hauptbahnhof (- 8 Grad)
-> Frankfurt Flughafen
-> INCHEON (Seoul, South Korea, - 4 Grad, Aufenthalt 5 Stunden)
-> AUCKLAND (New Zealand, + 24 Grad) mit Bus zum Inlandsterminal
-> CHRISTCHURCH
                                     ANGEKOMMEN !

Ein bedeckter Samstag im Januar bei - 8 Grad ist ein guter Tag für solch eine Reise. Die wirklich kalten Wochen diesen Winter haben wir glatt verpaßt. Mit dem ICE fährt man direkt unter den Frankfurter Flughafen. Die Reise zum richtigen Terminal ist relativ lang. Waren froh viel Zeit einkalkuliert zu haben.

Bei Korean Air gibt es Koreanische Verpflegung (Reis mit Fleisch und scharfer Paste, mit Seetang-Suppe gereicht). Das essen alle Koreaner (morgens, mittags, abends) und nur wenige der sowieso stark in der Minderheit befindlichen Nicht-Koreaner (eher einmal). Alternativ gibt es Beef mit irgendwas oder was anderem, und, sei´s gedankt, zum Frühstück ein Omlett.

Irgendwann, zwischen der Wüste Gobi und dem anderen Ende der Welt entgleitet die Zeit dem Bauch und der Swatch. Letztere zeigt noch Heimat-Zeit an. In Neuseeland ist es 12 Stunden später. Oder früher? Jetzt hier und gerade ist es? Wer weiß das schon...

Incheon, moderner Verkehrsknotenpunkt Südkoreas. Hier ist noch Winter, der Sprung auf die Südhalbkugel noch immer nicht geschafft. Der Sprung in eine andere Welt schon. Die freundlichen Rollbänder sprechen in unverständlicher Sprache, Schilder für uns eher Kunst als Information. Alles schillert in westlicher Moderne, und doch verlangt es fast Hände und Füße um eine Cola bei Burger King zu bestellen. Warum aber nur tragen alle Frauen viel zu große Schuhe?

Als wir durch das löchrige Wolkenmeer leuchtende Atolle im tiefblauen Pazifik entdecken nähert sich unsere Reise nach 24 Flugstunden und zwei wunderschönen Sonnenaufgängen langsam aber sicher ihrem Ziel:

A O T E A R O A    ·   Das Land der langen, weißen Wolke

D I E  S Ü D I N S E L   -    Ü B E R B L I C K

Schnell war klar, alle Ecken von Neusseland werden wir nicht besuchen können. Wir mussten den Rotstift ansetzen. Der südöstliche Teil der Südinsel wurde uns im Vergleich zum Rest als weniger interessant geschildert.
Wir wählten den Weg über den » Lake Tekapo.
Ein Gletschersee am Fuß der Südalpen. Durch das Mackenzie Country, mit einem Abstecher zum » Mount Cook Nationalpark, fahren wir nach Queenstown. Abgesehen von den leuchtenden Gletscherseen gestaltet sich die extrem regenarme Landschaft im Schatten der Südalpen allein in allen erdenklichen » Brauntönen.
An die 30 3000er reihen sich um den Mount Cook und erheben sich als weißverschneite Kette über der Landschaft. Für uns eine der schönsten und beeindruckendsten Abschnitte.
Die Weite und Größe der Landschaft ist unvorstellbar, übersteigt alle unsere Erwartungen.

Neuseeland wartet mit einem riesigen Netz an wunderbaren Wanderwegen auf. Gleich mehrere davon zählen zu den "10 schönsten Wanderrouten der Erde". Wir hatten uns bescheiden für den zweitschönsten entschieden, den 3 tägigen » Routeburn Track.

Dann dringen wir in das regenreiche Gebiet des Fjordland Nationalpark vor. Mangels Straßen findet die Erkundung größtenteils per Bootsausflug statt. Im Grunde ist der » Doubtful Sound interessanter weil größer und weitverzweigter als sein bekannter Bruder, der » Milford Sound. Allerdings ist dieser doch einfach ein Muß. Lohnenswerter als der Besuch tagsüber, wenn die Massen anrollen, ist es, einen Overnight Cruise zu buchen.
Südinsel
Die West Coast Road zwischen Haast und Hokitika hat ein besonderes » Flair. Selten führt sie tatsächlich ans Meer heran. Dann rollt eine graue kalte, immer Wolken bringende » Tasmansee heran. Diesseits der Berge scheint die Zeit stehen geblieben. Ein weiterer Streckenabschnitt der uns besonders gut gefiel.

Szeneriewechsel: Ein Traum der » Abel Tasman Nationalpark. Hier kann man schön wandern.
Noch besser läßt sich der Park aber von der Seeseite her im » Kajak erkunden. Oder beides als 3 tägige Kombination. Sehr empfehlenswert!


D I E  N O R D I N S E L   -    Ü B E R B L I C K

Auch hier kam der Rotstift zum Einsatz. Wellington blieb zu Gunsten Aucklands unbesichtigt. Ungünstig liegen 2 Orte die wir unbedingt sehen wollten. Napier die » Art Deco Stadt an der Ostküste (sehr sehenswert auch die » Austral-Tölpel-Kolonie am Cape Kidnappers) und der » Mount Taranaki an der Westküste, ein 2500 m hoher Stratovulkan wie er im Buche steht.

Nordinsel
Die "schönste Tageswanderung" wollten wir uns auch nicht entgehen lassen. Sie führt durch das Vulkangebiet des » Tongariro National Parks. Einsam waren wir nicht, aber die Szenerie ist definitiv grandios.

Die Fahrt auf dem "Forgotten World Highway" an die Westküste ist Nordinsel pur. 5 Autos auf 130 Kilometer und » Hügellandschaft wie im Bilderbuch.

In der Gegend um Rotorua gibt es eine Vielzahl an » Thermalgebieten zu bestaunen.

In Neuseeland entdeckt man an sich Seiten, die man vorher nie vermutet hätte. Man wird zum Teilnehmer an Sheep Shows, wartet eine Stunde lang, um mit einer Schmalspur-Tram namens "Schnecke" mal kurz den Hügel eines Töpfers zu erklimmen. Oder steigt in einen weltweit einzigartigen "Kiwifruchtzug". Man sitzt dabei zwischen 2 schmuddeligbraunen Plastikhalbkugeln und rumpelt traktorgezogen über die Plantage. Dinge die wir normalerweise nie machen würden. Aber am anderen Ende der Welt gehört das einfach zum Programm. Kommt man ja so schnell nicht wieder her, nicht wahr. Und wir waren dabei!

Ein weiteres Highlight war ein Ausflug zur aktiven Vulkaninsel » White Island.

Mit der Fahrt um die » Halbinsel Coromandel klingt die Reise langsam aus.
» Auckland ist die letzte Station.
Der nördlichste Teil Neuseeland bleibt für uns weiter ein weißer Fleck auf der Landkarte.

U N S E R   F A Z I T

Neuseeland ist definitiv eine Reise wert. Auch um die halbe Welt.

Die Flugkosten sind hoch, aber die Reisekosten vor Ort moderat. In jedem Fall wenn man sich mit Übernachtung im Zelt und Selbstversorgung aus dem Supermarkt begnügt. Die Infrastruktur ist bestens auf diese Art des Reisens ausgelegt. Die 5 Wochen kosteten uns inklusive Alles rund 2.500 Euro pro Nase.
Man reist sehr entspannt und auch nach 5 Wochen kommt keine Langeweile auf.

» Das Fotoalbum       Bilder können ihn höchstens ansatzweise vermitteln:

Der Landschaftseindruck ist groß    -    wir hatten ihn unterschätzt!

© www.ourfootprints.de