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   Unterwegs in Island    zuletzt aktualisiert Dezember 2016   
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   Bus oder Mietwagen? Zumindest im (leider kurzen Island-) Sommer erreicht man per Bus sehr viele Ziele und das auch im Hochland. Und sei es über die abenteuerlichsten Pisten. Wir haben Island inzwischen viele Wochen mit dem Linienbus bereist.

Allerdings ist nicht jede Region oder jeder Standort geeignet um Ausflüge ohne Auto zu unternehmen. Es ist empfehlenswert die Fahrpläne zu studieren, bevor man sich mit der Unterkunft festlegt. Regionen und Ziele die sich gut mit dem Linienbus bereisen lassen » Island - Routenplanung mit dem Linienbus

Zum Winterfahrplan (Anfang/Mitte September bis Anfang/Mitte Juni) fahren die Busse seltener und einige für den Reisenden interessante Ziele werden nicht angefahren. Selbst die Ringstrasse kann zum Winterfahrplan nicht komplett per Bus umfahren werden.

Ob Auto oder Bus, Fahrten ins Hochland sind in der Regel nicht vor Mitte Juni / Anfang Juli möglich. Bereits ab September kann ein früher Wintereinbruch hier die Pisten wieder unpassierbar machen.

Bei der Automiete muss man sich zwischen PKW und Geländewagen (um das Hochland befahren zu können und DÜRFEN) entscheiden. Vom Hochland abgesehen, reicht an sich schon ein Kleinwagen für 2 Personen völlig aus. Um aber wenigstens einen Eindruck von der außergewöhnlichen Landschaft des Hochlandes zu erhalten, lohnt dann ein Ausflug per Bus!
 

   mit dem Linienbus Flughafenbusse Keflavík - Reykjavík » Island - die Anreise - Flybus

Busfahren in Island funktioniert gut und unkompliziert. Im Sommer läßt sich Island damit recht umfassend bereisen. Die Busse fahren zuverlässig und erstaunlich pünktlich. Bei Verspätungen nehmen die Busfahrer i.d.R. Kontakt zu Anschlußbussen auf.

Zu- und Aussteigen auf der Strecke (Busfahrer beim Einsteigen informieren) ist möglich.
Nach unserer Erfahrung bemerken die Busfahrer der Linienbusse in der Regel am Straßenrand Ausschau haltende Rucksackreisende und achten auf deren Handzeichen (im Gegensatz zu den oft zum Verwechseln ähnlich sehenden Reisebussen). Auf wenig frequentierten Strecken - hat man die Möglichkeit - schadet es sicher nicht sich telefonisch bei der Busgesellschaft zu melden.

Eine Reservierung ist nach unseren Erfahrungen nicht notwendig. Ob überhaupt möglich hängt von der Busgesellschaft ab. Manchmal wird kurzfristig bei Bedarf ein zweiter Bus eingesetzt. Wir haben nie erlebt (und bisher auch nirgendwo gelesen) dass jemand nicht mitgekommen wäre, saßen jedoch auch einmal für ein Stück Fahrt auf dem Gang.

Bezahlen kann man im Bus und - soweit wir das bisher erlebt haben - immer auch mit Kreditkarte (VISA/Mastercard). Fahrkartenschalter gibt es nur in den wenigen Busterminals (s.u.). Bei Buchungen vorab muss man, soweit ich weiß, ein ausgedrucktes Ticket vorweisen.

Fahrpreise und online Booking auf den Webseiten der unten genannten Busunternehmen.

Fahrräder (hjól/reiðhjól) werden in begrenztem Umfang mitgenommen (kann vorab nicht garantiert werden), an einer Halternung vorn oder hinten am Bus oder, sofern sich Platz findet, im Gepäckfach. Kostet um die 3500 ISK, kostenlos (zumindest in der Vergangenheit) bei den Stræto Bussen.

Gepäck verschicken: Es ist möglich Gepäck oder Lebensmittelpakete mit dem Bus zu verschicken.
Hilfreich vor allem für diejenigen die eine Trekkingtour planen. Näheres zu möglichen Zielen etc. siehe
» Wandern und Trekking in Island - "Futterpakete"

Hochland: Auch Busse dürfen erst dann ins Hochland fahren, wenn die die Pisten nach der Schneeschmelze zum Befahren freigegeben sind.
! Können Strecken aufgrund der Wetterverhältnisse im Frühjahr erst ungewöhnlich spät zum Befahren freigegeben werden, hat das Auswirkungen auf die Fahrpläne. Genauso ein früher Wintereinbruch. Auf manchen Strecken im Hochland werden tiefere Flüsse durchfahren. Dabei kann es vorkommen dass Wasser in den Gepäckraum eindringt. In der Þórsmörk, spätestens bei der Furt durch die Krossá, passiert das gern.

Die Haltestellen sind i.d.R. nicht als solche gekennzeichnet, aber meist in den Fahrplänen der Busunternehmen angegeben und befinden sich häufig bei Tankstellen, Touristeninformationen etc.
Der Bus trägt nicht zwangsläufig ein Logo des Busunternehmens, es kann sich auch um einen neutralen Kleinbus handeln. Üblicherweise steht ein Schild mit der Nummer der Linie und dem Ziel in der Windschutzscheibe.

Die Haltestellen sind selten weit von Campingplätzen entfernt. Gleiches gilt für Sehenswürdigkeiten oder Supermärkte ... Manche Busfahrer fahren netterweise sogar noch extra am Campingplatz vorbei.
Trex und Sterna fahren am Morgen ab Campingplatz Reykjavík, Reykjavik Excursions bietet ab Mitte Juni einen Shuttle Bus zum BSÍ Busterminal.

Es kann vorkommen dass eine Busgesellschaft einen Ort nur bei Bedarf anfährt. Wer dort zusteigen möchte, muss vorab telefonisch Bescheid geben. Z.B. Stræto Verbindungen nach Þórshöfn (Nordost Island) oder Halt in Hveragerði bei TREX (Verbindungen nach Þórsmörk und Landmannalauger).

Zum Winterfahrplan (Anfang/Mitte September - Anfang/Mitte Juni) sind die Verbindungen stark eingeschränkt bzw. werden einige für den Reisenden interessante Ziele überhaupt nicht angefahren. Es fahren nur noch Stræto Busse und das auch nicht unbedingt täglich. Die Ringstraße kann nicht mehr komplett umfahren werden, es fehlt ein Stück im Osten.

Der Sommerfahrplan (Anfang/Mitte Juni - Anfang/Mitte September) ist recht umfassend, damit lassen sich weite Teile Islands sehr gut bereisen.

Die Fahrpläne für den Sommer stehen manchmal erst ab Ende Mai endgültig zur Verfügung!

Die Sommerlinien:
Verschiedene Busunternehmen (RE, SBA, Sterna) unterhalten im Sommer ein Liniennetz dass sich an den Bedürfnissen von Reisenden mit touristischen Interessen richtet. An manchen Zielen wird ein Fotostopp eingelegt, so kann man einige der klassischen (und teils auch völlig überlaufenen) Highlights im Vorbeifahren "mitnehmen". Auch das Hochland wird so für jedermann zugänglich (sofern geöffnet, die Fahrpläne können zu Beginn oder Ende der Saison kurzfristig angepasst werden).

Sie bieten zudem diverse Buspässe an. Sofern einer zu den eigenen Reiseplänen passt, kann sich das lohnen. Das muss man sich einfach durchrechnen. Man kann die Pässe an den Ticketschaltern der Busunternehmen kaufen (siehe Busterminals).

Fahrpläne und Tarife:
» www.re.is/IcelandOnYourOwn/   Reykjavik Excursions
» www.icelandbybus.is   Sterna Travel
» www.sba.is   SBA-Norðurleid      Haltestelleninformationen unter "Terminals"
» www.trex.is   TREX (Landmannalaugar / Þórsmörk)

Fahrplanheft von von Reykjavik Excursions und SBA-Norðurleid » Iceland on your own - BUS Tours Summer Schedule 2016

Busterminals mit Ticketschaltern:
Reykjavik Excursions/Flybus: BSÍ Busterminal Reykjavík (s.u.)
SBA-Norðurleid: Akureyri, Hafnarstræti 82, BSÍ Busterminal Reykjavík (s.u.)
Sterna Travel: Reykjavík, Konzerthalle Hara, und Akureyri, Hafnarstræti 77

Auf auf langen Strecken (außer im Hochland) gibt es normalerweise Gelegenheit zur Verpflegung mit einfachen Gerichten wie Hot Dogs, Suppe, Pommes, Burger oder Eis, in einem Cafe/Imbiss oder einer Tankstelle (meist auch ein kleiner Shop angeschlossen).

Stræto, das öffentliche Busnetz   » www.straeto.is/en
Liniennetz: » www.straeto.is/media/english/straeto-90-16.pdf
Fahrpläne: » www.straeto.is/en/timatoflur
Tarife: » www.straeto.is/en/verslun/gjaldskra

Innerhalb Ostfjorde:
» http://www.east.is/static/files/SV-Aust/aaetlun_01032016b.pdf     » www.east.is/static/files/SV-Aust/bus-tarifs-2015.pdf
Innerhalb der Westjforde:
» www.nat.is/travelguideeng/bus_stop_strandir_westfiords.htm

BSÍ Busterminal (Umferðarmiðstöðin) Vatnsmýrarvegur 10, Reykjavík » Map
Eine Institution, war es doch früher DAS Sprungbrett ins Land, von dem bis vor einigen Jahren sämtliche Überlandbusse starteten.
Die Ticketschalter von Reykjavik Excursion/Flybus und für die Busse auf die Reykjanes Halbinsel sind täglich von 3:00 - 24 Uhr geöffnet.
Gepäcklagerung (500 ISK pro Tag, Stand 2011) und Schließfächer » www.luggagelockers.is.
Vom Campingplatz und der City Jugendherberge direkt zu erreichen mit dem Stadtbus No. 14 (Fahrgeld von 400 ISK abgezählt bereithalten). Zu Fuß sind es etwa 3,5 Km » Route
Im Gegensatz zum Flughafen ist es hier möglich sich die Nacht um die Ohren zu schlagen.
Und man kann hier (u.a.) gekochte Schafsköpfe essen:
"One of the oldest fast food places in Reykjavík located at bus depot BSÍ. Fljótt og Gott serves very traditional fast food with a twist of old Icelandic food. For those who dare the sheeps head comes highly recommended." grapevine.is    » www.fljottoggott.is
 

   mit dem Ausflugsbus


Einige Plätze im Hochland (Ausgangspunkte für Trekkingtouren) erreicht man nur per Ausflugsbus.
Mývatn - Herðubreiðarlindir - Askja:    » www.myvatntours.is
Mývatn - Herðubreiðarlindir - Askja - Kverkfjöll (3 Tage):    » www.sba.is/en/sightseeing-tours/askja-vatnajokull-glacier
Langisjór: » en.geirland.is/Trips/
Lónsöræfi: www.stafafell.is/how-to-get-to-loacutensoumlraeligfi.html
Man muss damit rechnen auch für Teilstecken den vollen Preis zu bezahlen. Und selbst bei einem Nachlass weil die Tour nicht ausgelastet ist, wird es nicht ganz günstig sein.
 

 

   mit dem Stadtbus in
   Reykjavík


Die Stadtbusse für Reykjavik und Vororte: » www.straeto.is/en
Beim zoomen in die Karte werden die Haltestellen angezeigt.

Liniennetz: » www.straeto.is/media/english/straeto-90-16.pdf
Fahrpläne: » www.straeto.is/en/timatoflur
Tarife: » www.straeto.is/en/verslun/gjaldskra

Die Fahrer der Stadtbusse akzeptieren nur Bargeld (! der Betrag muss passend gegeben werden, die Fahrer geben KEIN Wechselgeld heraus) und Bustickets (20ger Karten, Tageskarten).

Eine einfache Fahrt im Stadtgebiet kostet 420 ISK und gilt für den gesamten Großraum Reykjavíks inkl. Kópavogur, Hafnarfjörður, Garðabær, Mosfellsbær, Seltjarnarnes und Bessastaðir. Bei einer Umsteigeverbindung fragt man nach einem "transfer ticket" oder "exchange ticket" welches 75 Minuten gültig ist.

Für das Stadtgebiet gibt es Tageskarten für 1500 ISK, und 3-Tage-Karten für 3500 ISK.

Tageskarten sowie 20er-Karten erhält man beispielsweise in den Schwimmbädern und 10-11 Supermärkten. Alle Verkaufsstellen kann man sich in der Karte auf der Startseite anzeigen lassen: per Klick auf den Kreis mit dem Bus öffnet sich ein Fenster, dort im Menü oben "Sölustaðir" anschalten.

Für die Besitzer der » Reykjavík City Card (erhältlich für 24, 48 und 72 Stunden) gilt freie Fahrt mit den Stadtbussen und der Viðey Fähre sowie freier Eintritt in den Schwimmbädern und den meisten Museen. Kann sich lohnen wenn man viel unternehmen möchte.


   mit dem Stadtbus in
   Akureyri


Das Stadtbusnetz für Akureyri: » www.visitakureyri.is/en/transport/city-bus-free-of-charge
Die Busse sind kostenlos!
 

   mit Fähre / Boot Fähr- und Bootsverbindungen: » Übersicht

! Man sollte eine Fahrt mit Fähre oder Boot nicht auf den letzen Urlaubstag legen. Wetterbedingt kann diese ausfallen und wir haben schon halbwegs verzweifelte Burschen im BSÍ beobachtet, die den Heimflug verpasst haben. Im Winter ist das Risiko noch deutlich größer, man muss damit rechnen auch mehrere Tage festzusitzen.

Stykkishólmur - Flatey - Brjánslækur » www.seatours.is/ferry-baldur
Die (Auto-) Fähre Baldur verbindet die Halbinsel Snæfellsnes (Stykkishólmur) über den Breiðafjörður mit den Westfjorden (Brjánslækur).
Gestoppt wird auch auf Flatey (wer aussteigen möchte: Autos fahren derweil schon mal mit der Fähre voraus!). Die kleine, flache, nur im Sommer bewohnte Insel mit mehreren historischen Holzhäusern eignet sich für einen Übernachtungsstop (Hotel, Gästezimmer, einfacher Campingplatz) für diejenigen, die es nicht eilig haben. Die passende Insellektüre: Das Rätsel von Flatey, ein Krimi von Viktor A. Ingolfsson

Westmänner Inseln » www.eimskip.is/EN/iceland_domestic/herjolfur/
Die (Auto-) Fähre Herjólfur verbindet die Westmänner Inseln (Heimaey, die einzige bewohnte Insel des Archipels) mit dem isländischen Festland.
2010 wurde bei Bakki der neue Fährhafen Landeyjahöfn in Betrieb genommen. Die Überfahrt verkürzt sich damit von 3 Stunden auf 30 Minuten.
! Allerdings versandet der Hafen hie und da (die Problematik besteht aber hauptsächlich im Winter), dann wird wie früher ab Þorlákshöfn gefahren.
Bus nach Landeyjahöfn: Linie 52 » www.straeto.is/en/timatoflur (Bus routes in South Iceland ...)
Der Fahrpreis ab Reykjavik beträgt 4200 ISK für die einfache Strecke.
Die passende Insellektüre:
· Das Glühende Grab, ein Krimi von Yrsa Sigurðardóttir
· Die Isländerin, von Steinunn Jóhannesdóttir, historischer Roman basierend auf realen Ereignissen:
  Algerische Piraten verschleppten 1627 350 Isländer, die meisten von den Westmänner Inseln. Ein paar
  wenige konnten nach Jahren der Sklaverei nach Island zurückkehren.

Grímsey (nur hier kratzt Island den Polarkreis):
» www.samskip.is/innanlandsflutningur/saefari/saefari/english--book-now/

Hrisey » Hrisey von Arskogssandur

Westfjorde - Hornstrandir (etwa Ende Juni - Mitte August):
» www.westtours.is/trip-categories/boat-schedules/
» www.sjoferdir.is
» www.boreaadventures.com/boat_tours/
» www.strandferdir.is/rental-tours

Reykjavík - Viðey: » www.elding.is/videy-ferry    (kostenlos für Besitzer der "Reykjavík City Card")
Am Rande: Vom 9. Oktober (John Lennons Geburtstag) bis 8. Dezember (John Lennons Todestag) schickt hier der » Imagine Peace Tower seine Lichtstrahlen in den Himmel.

Djúpivogur - Papey (geführte Bootstour): » www.djupivogur.is/adalvefur/?pageid=3111

Neskaupstaður - Mjóifjörður (Ostfjorde): "In wintertime the ferry sails to Mjóifjörður as the road is closed; with passengers and cargo." (1. október - 31. maí)
 

   per Inlandsflug Inlandsflüge sind je nach Ziel nur unwestenlich teurer als der Bus wenn man ein günstiges Ticket bekommt. Bei guter Sicht muss ein Flug über die Insel grandios sein. Ich denke, die Chancen spontan fliegen zu können sind normalerweise nicht schlecht, nur wenn die Wochenendpendler unterwegs sind, könnte es enger werden. Die Inlandsflüge starten vom Flughafen quasi im Zentrum von Reykjavik.

» www.airiceland.is von/nach Reykjavík, Ísafjörður, Akureyri, Egilsstaðir, Vopnafjörður, Þórshöfn, Grímsey
Die letzeren 3 Ziele als Umsteigeverbindung über Akureyri und Weiterflug mit Norlandair.
Check In im Reykjavík International (Grönlandflüge) Airport » www.isavia.is/english/airports/reykjavik-international-airport/ nahe dem Stadtzentrum (» map Reykjavíkurflugvöllur), zu erreichen mit der Buslinie 15, Reykjavíkurflugvöllur. Von der Jugendherberge City/Campingplatz mit Bus No. 14 zum Hlemmur und dort umsteigen (Fahrgeld passend bereit halten und ein Transfer Ticket verlangen).
"Reykjavík International Airport is open from 07:00 - 23:00 on weekdays and from 08:00 - 23:00 on Saturdays, Sundays, and on public holidays."
Gepäck vorzeitig einchecken lassen ist nicht möglich, aber es gibt Schließfächer » www.luggagelockers.is

» www.eagleair.is/schedule von/nach Reykjavik, Höfn, Westmännerinseln, Húsavík, Bildudalur, Gjögur
Der Check In für Eagle Air liegt hinter dem Icelandair Hotel Reykjavik Natura » map, zu erreichen mit der Buslinie 5, Nauthólsvegur.
 

   Sightseeingflüge von Reykjavik » www.eagleair.is   » www.heli.is   » www.helo.is
von Reykjavík/Bakki/Skaftafell » www.flightseeing.is
vom Mývatn » www.myflug.is
 

   Mit dem Auto


Wer mit dem eigenen Auto unterwegs sein möchte, reist mit der Norröna auf dem Seeweg an » Anreise mit der Fähre oder schickt das Fahrzeug mit dem Frachtschiff voraus » Fahrzeugverschiffung nach Island Das Fahrzeug kann unter bestimmten Auflagen bis ein Jahr in Island verbleiben ohne dass Zoll- oder Importgebühren anfallen. Informationen zur Einfuhr von Fahrzeugen » www.tollur.is/english/individuals/customs/traveling-to-iceland/vehicles/

Es gilt Rechtsverkehr und auch bei Tag muss mit Abblendlicht gefahren werden. Es gilt Anschnallpflicht auf allen Plätzen, Telefonieren ist nur per Freisprecheinrichtung erlaubt und es gilt die Null-Promille-Grenze.

Als Höchstgeschwindigkeit (so nicht anders angegeben) gilt in Ortschaften 50, auf asphaltierten Straßen 90, auf Schotterstraßen 80 km/h (langsamer wäre hier allerdings empfehlenswert, ein Schnitt von 40 km/h ist realistischer, bei 3stelligen Straßen eher noch weniger). Siehe auch » das isländische Straßensystem

Die Geldstrafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen können ein Loch in die Urlaubskasse reißen. Bußgeldrechner » www.samgongustofa.is/umferd/nam-og-rettindi/sektir-og-vidurlog/sektarreiknir/ "Sektarreiknir fyrir hraðakstur"(erlaubte Geschwindigkeit auswählen, gefahrene eingeben und Reikna drücken) 115 kmh auf der Ringstraße macht 50 000 ISK, etwa 420 Euro. Es gibt ein paar Starenkästen (u.a. in den großen Tunneln), vor allem aber wird mit Laserpistolen aus fahrenden oder parkenden Autos gemessen. Die Polizei von Blönduos u. Selfoss gilt als besonders emsig.

Auch bei Schafen runter vom Gas, entweder stehen oder schlafen sie schon mitten auf der Straße, oder am Rand und man kann allenfalls raten, in welche Richtung sie flüchten werden. Was sie immer im allerletzten Moment tun. Mutterschafe führen in der Regel 2 Lämmer mit, eines mag auf der anderen Straßenseite sein und zur Mutter springen. Die Schafe haften übrigens nicht für den Schaden im Falle eines Falles, im Gegenteil, zumindest der finanzielle Verlust ist dem Farmer zu ersetzen.

Kleine isländische Fahrschule: » www.drive.is   Driving with Elfis
» www.safetravel.is/driving/driving-in-iceland/
» Kommen Sie gesund nach Hause
 

   auf Islands Straßen


Das isländische Straßensystem ist grob in 4 Kategorien eingeteilt:

Die Straße Nr. 1 - der Hringvegur (Ringstraße) - führt über 1350 km einmal um die Insel. Nur noch wenige Kilometer im Osten sind noch nicht asphaltiert. Nur im Bereich Reykjavík - Hveragerði mehrspurig. Führt teils durch beeindruckende Landschaften und vorbei an einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Im Westen weniger spektakulär, dafür relativ stark befahren.

2stellige Straßen sind häufig asphaltiert, ansonsten meist ganz gut prepariert, relativ breit, und weisen verhältnismäßig wenig Schlaglöcher und Wellblech auf. Die kleinen Steine auf der Oberfläche bedingen eine umsichtige Fahrweise.
Ein Sonderfall ist die Straße 35 (Kjalvegur): Hierbei handelt es sich um eine Piste durch das Hochland, die vor ein paar Jahren das F verloren hat. Sie ist nur in den Sommermonaten befahrbar und nicht zu vergleichen mit anderen 2stelligen Straßen. Es ist zwar durchaus möglich sie mit jedem Pkw zu befahren, dabei wird das Material allerdings extrem strapaziert. Die Autovermietungen verbieten i.d.R. das Befahren der 35 mit normalen Pkws. Eindrücke von der 35 (und Abstechern) bei » www.nordbilder.com/...

3stellige Straßen würde man, ist man ehrlich, ungern mit dem eigenen Pkw befahren. Schlaglochfelder, Rüttelwellblech und ordentliche Steigungen sind keine Seltenheit und manchmal erfordert das Befahren auch Nerven. Hier kommt man häufig nur langsam voran.
Sie führen auch über relativ hohe Pässe die nicht ganzjährig befahrbar sind, beispielsweise Hellisheiði eystri (Nordosten, Straße 917), Öxi Pass (Osten, Straße 939), Jökulhálsleið (Snæfellsnes, Straße 570), Kaldidalur (zentrales Hochland, Straße 550). Gerade bei den letzen beiden ist das Befahren mit normalen Pkws meist durch die Autvermietung verboten.

F Straßen (Fjallvegir - mountain roads) sind Hochlandpisten die nur für Geländewagen geeignet bzw. erlaubt sind. Die Pisten können unterschiedliche Schwierigkeitsgrade (Zustand, Orientierung, Sand, Schwemmsand, Furten) aufweisen und sind nur im Sommer/Hochsommer befahrbar. Man sollte sich im Vorfeld gewissenhaft über die gewünschten Routen informieren. Nicht alle (eher die wenigeren) sind für Anfänger geeignet! Für alle F-Straßen gilt das Fahrverbot im Frühjahr zur Schneeschmelze.
» Fahren im Hochland

Unnummerierte Jeeppisten gehören nicht zum offiziellen Straßennetz.
Offroad-Fahren (abseits der Pisten ist hier gemeint) ist auf ganz Island strenstens verboten und wird geahndet.

Nicht asphaltierte Straßen: Ihr Zustand hängt stark davon ab, wann sie das letzte mal prepariert wurden. Eine Gefahrenstelle ist der Übergang von Asphalt zu Schotter, er wird durch ein Schild angezeigt. Hier heißt es runter vom Gas. Es ist zwar tatsächlich so, dass der Fahrkomfort bei Geschwindigkeiten über 65 km/h spürbar zunimmt, aber Schlaglöcher von Yaris-verschlingender Größe tauchen grundsätzlich erst im allerletzten Moment auf und Bremsen müssen darf man dann auch nicht mehr.
Welche Straßen nicht asphaltiert sind » vegasja.vegagerdin.is/eng/
Wer die Ringstraße mit Abstechern zu den Hauptsehenswürdigkeiten bereisen möchte, wird fast ausschließlich auf asphaltierten Straßen unterwegs sein. Der Belag ist oft relativ rauh.

Brücken sind fast immer einspurig. Bei nicht asphaltierten Straßen entstehen am Übergang von Brücke (oder Viehrost) zu Straße meist sehr tiefe Schlaglöcher.

Eine echte Herausforderung können Baustellen sein.

Alle Infos zum Isländischen Straßennetz: » www.road.is
(aktueller Zustand, Öffnung der Hochlandpisten, Straßenwebcams)

Straßenkarten, GPS Navigation und Routenplaner » Straßenkarten
 

   Gefahren


Wetterwarnungen und Gefahr durch vulkanische Aktivität werden auf der Startseite von
» www.safetravel.is (Alerts) ausgegeben. Man sollte sie unbedingt beachten und ernst nehmen.
Wetter: » www.vedur.is aktueller Straßenzustand: » www.vegagerdin.is/english
(Der englische Begriff "gale" steht für sehr starken Wind bzw. Sturm.)

Hohe Windstärken können windanfällige Fahrzeuge wie Wohnmobile, aber auch normale Pkws in Bedrängnis bringen und von der Straße wehen. (Die Windrichtung sollte auch beim Parken und Öffnen der Autotür berücksichtigt werden.) Starke und anhaltenden Regenfälle bergen in einigen Gebieten die Gefahr von Erdrutschen, im Hochland aufgeweichte Pisten und stark angestiegene Flüsse.

Sand- / Aschestürme sind nach den Vulkanausbrüchen 2010/11 deutlich mehr in den Fokus getreten. Sie treten nach längerer Trockenheit bei hohen Windgeschwindigkeiten vor allem im Bereich der Sanderflächen im Süden und Osten und im Hochland auf (überall eben wo keine Vegetation den Boden halten kann) oder auch Bereichen wo große Mengen an Vulkansasche niedergegangen sind. Autos werden dabei im wörtlichen Sinne sandgestrahlt und können auf der dem Wind zugewandten Seite komplett den Lack verlieren, die Fensterscheiben werden blind. Die entstehenden Schäden sind hoch und i.d.R. nicht versichert (siehe auch » Unterwegs in Island mit dem Mietwagen). Es kann zu zeitweisen Sperrungen der gefährdeten Gebiete kommen. Dennoch liegt es in der eigenen Verantwortung vorab die Wetterlage prüfen.

Durch bestimmte örtliche Begebenheiten in lokalen Bereichen können weit höhere Windgeschwindigkeiten auftreten als der allgemeine Wetterbericht vermitteln kann. In kritischen Wettersituationen sollte man den Wetterbericht im Detail studieren und zusätzlich den Rat von Einheimischen einholen.

Teilweise stehen vor gefährdeten Abschnitten Anzeigetafeln welche u.a. die Windgeschwindigkeiten angeben. Die Windgeschwindigkeiten werden grundsätzlich in m/s angegeben! 20 m/s sind bereits Sturmstärke.

Es ist aber beileibe nicht so, dass in Island täglich üble (Sand-) Stürme wüten. Sie treten ganzjährig auf, sind aber im Sommer doch eher die Ausnahme als die Regel, zumal für Sandstürme mehrere Faktoren wie eine längere Trockenphase im Vorfeld eine Rolle spielen. Anders in den Wintermonaten, hier wüten Stürme vermehrt und heftiger.
 

   ... im Winter


Im Winter sind die Straßen- und Witterungsverhälnisse kaum mit denen hierzulande oder auch dem Rest Europas vergleichbar. Die Urlaubsplanung muss man im Winter flexibel an die Umstände anpassen können. Das Wetter kann sich schlagartig ändern und mit unerwartet Heftigkeit hereinbrechen. Schnell wird dann die Straßensituation kritisch.

Grundsätzlich sind kurzfristig Straßenzustand und Wetter bzw. Wetterwarnungen abzufragen, mit besonderem Augenmerk auch auf die Windvorhersage (wird in m/s angegeben, 20 m/s sind bereits Sturmstärke).
Wetter: » www.vedur.is
Straßenzustand: » www.vegagerdin.is/english
Warnmeldungen: » www.safetravel.is (ALERTS)

Und doch mag man vor Ort vielleicht eine ganz andere Situation vorfinden. Evtl. wird eine Weiterfahrt unmöglich. Aus diesem Grund sollte man häufiger tanken (bei laufendem Motor darauf achten dass der Auspuff nicht durch Schnee verschüttet wird und Abgase ins Autoinnere gelangen können) und warme Kleidung, Decke/Schlafsack, Tee/Lebensmittel ... dabei haben. Das Auto nur bei sicheren Wetterbedingungen und im Wissen eines erreichbaren Zieles verlassen. Keinesfalls an abgelegenen Orten oder gar in einen Schneesturm. Sehr schnell könnte man komplett die Orientierung verlieren und in eine lebensbedrohliche Situation geraten.

Neben Neuschnee und Schneeverwehungen, liegt die Gefahr vor allem bei (häufig) vereisten Straßen, im ungünstigsten Fall gepaart mit starkem Wind. Spikereifen sind deshalb im Islandwinter von großem Nutzen, weit mehr noch als Schneeketten.

Lange einsame Passagen, beispielsweise zwischen Egilsstaðir und Mývatn, sollte man bei unsicherer Wetterlage meiden. Auch die Ringstrasse kann in abgelegenen Gebieten tagelang unpassierbar sein.

Bedenken sollte man auch, dass es im Dezember nur wenige Stunden am Tag hell ist, und die Sonne im Winter sehr tief steht. Eine Sonnebrille ist sehr nützlich. Genauso wie Spikes für die Schuhe.

Die durch gezielte Tourismuswerbung stark ansteigende Zahl an Wintertouristen stellen Behörden und Rettungswacht vor eine Herausforderung. Zunehmend mehr Touristen bleiben auf Straßen stecken weil sie sich nicht über die Befahrbarkeit informiert hatten und/oder die Straßen- / Wettersituation falsch einschätzten.

Informationen der Icelandic Road Administration zu deren "Winter Services on Main Roads":
» www.vegagerdin.is/media/upplysingar-og-utgafa/Snjomokstursbaeklingur_2014_enska_3_fhl.pdf
» www.vegagerdin.is/media/upplysingar-og-utgafa/Snjomoksturbaeklingur_2014_enska_sh_1

Im Winter muss man schlicht auf alles gefasst sein: mit etwas Glück hat es mehr oder weniger schneefreie Straßen und gutes Wetter - genauso kann man aber auch in Situationen wie diese geraten:
» www.icelandreview.com/news/2013/12/27/schneeretter-im-dauereinsatz
 

   Die Tankstelle


Die Tankstelle ist häufig der Mittelpunkt kleiner Ortschaften, mit Laden für Lebensmittel, Autozubehör, Grill- und Campingausrüstung (Gaskartuschen), DVD Verleih und einem Restaurant in dem man günstige und oft ganz gute einfache Gerichte wie Burger Menüs, Pommes, Fish n Chips, kräftige Suppen etc.und natürlich die obligatorischen pylsur (das isländische HotDog) und Softeis bekommt. Ausserdem kann man das Auto kostenlos mit Schlauch und Bürste waschen. Größere Tankstellen bieten auch Free WI-FI.

Aktuelle Benzinpreise: » www.gsmbensin.is

Die Tankstellendichte ist an sich völlig ausreichend, in manchen Regionen können die Abschnitte dazwischen jedoch lang sein, und der Verbrauch auf Schotterstraßen ist höher. Besser die Tankanzeige im Auge behalten und Gelegenheiten nutzen. Ganz anders im Hochland, hier gibt es meines Wissens eine einzige Tankstelle und 1 - 2 Not-Tankstellen.

Zum Tanken ist eine Kreditkarte nützlich. Gerade in abgelegenen Gebieten gibt es Tankstellen (-automaten) an denen man nur mit Kreditkarte (teilweise werden auch Debit Karten akzeptiert, allerdings nicht zuverlässig) bezahlen kann. An anderen kann man damit außerhalb der Öffnungszeiten tanken. Dafür benötigt man eine Kreditkarte (VISA/MasterCard) mit 4-stelliger PIN! Neuere Karten haben evtl. eine 6-stellige PIN (hauptsächlich in der Schweiz), die Bank kann das aber wohl umstellen. Meist muss man im Vorhinein einen Geldbetrag eingeben (hoch genug eingeben wenn man einen vollen Tank haben möchte, es wird hinterher nur abgebucht was auch bezogen wurde). Soweit ich mich erinnere konnte man die Bedienmenüs immer in englischer Sprache auswählen.

Die Tankstellenkette N1 bietet Guthabenkarten (Innkort) zu 3000, 5000 oder 10 000 ISK an. Skeljungur (Shell) bietet ebenfalls Prepaid Karten für die Nutzung an Shell und Orkan Tankstellen an.

Informationen der größeren Tankstellenketten:
» www.n1.is/en
» www.skeljungur.is/english/skeljungur/ (Shell)
» www.olis.is/english/stations/ (Shell)
 

   mit dem Mietwagen


Mietwagen der kleinsten Kategorie sind zumindest in der Vor- und Nachsaison inzwischen recht erschwinglich. Auf der anderen Seite sind die hohen Mietkosten nachvollziehbar, bedenkt man, dass sich das Geschäft zum ganz großen Teil auf 3 Monate im Sommer beschränkt, und die Fahrzeuge bei der Qualität der Straßen relativ stark beansprucht werden.

Will man zu Beginn oder Ende der Saison unterwegs sein, kann es sich lohnen mit der Reisezeit flexibel zu sein. Manchmal reicht es wenn ein Tag noch in der Vorsaison liegt, um für die volle Mietdauer den günstigeren Tarif zu erhalten.

PKW:
Schon ein Kleinwagen reicht aus, um die meisten Regionen Islands - mit Ausnahme des Hochlandes - sogar einigermassen intensiv zu bereisen. Auf Schotterstraßen mit gesunder Vorsicht und wenig Hang zu Komfort ... Wer nur die Ringstraße umfahren und die Hauptsehenswürdigkeiten mitnehmen möchte, wird sowieso fast ausschließlich auf asphaltierten Straßen unterwegs sein.
Die nicht asphaltierten 2stellige oder 3 stellige Straßen des offiziellen Straßennetztes ohne vorangestelltes F (mit wenigen Ausnahmen, siehe Hinweis) - dürfen in Island mit einem normalen PKW befahren werden (alles andere macht wenig Sinn).

F-Straßen dagegen (Straßen mit einem vorangestellten F (Mountain Roads, betrifft das gesamte Hochland und andere höhere Lagen) oder unnummerierte Jeeppisten dürfen nicht mit normalen PKWs befahren werden. Es erlischt jeglicher ! (auch Haftpflicht) Versicherungsschutz! Außerdem drohen hohe Vertragsstrafen.

Hinweis:
3 Hochlandpisten haben ihr F in den letzten Jahren verloren und dürfen trotzdem NICHT mit normalen Miet-Pkws befahren werden:
- Kjalvegur, Straße 35 (ehemals F35, Hochlanddurchquerung über die Kjölur)
- Kaldidalur, Straße 550 (ehemals F550, Hochlanddurchquerung über das Kaldidalur)
- Jökulhálsleið, Straße 570 (Passstraße auf der Snaefellshalbinsel)
Praktisch alle Autovermieter schließen diese Straßen explizit für normale Pkws aus!
Möglicherweise sind weiter Passstraßen betroffen, man versichere sich vor Abfahrt bei der Autovermietung welche Straßen nicht befahren werden dürfen.
Es wird kontrolliert, die Hochlandwacht fotografiert Mietwagen die entgegen der Mietbedingungen auf Hochlandstraßen unterwegs sind. Die Folge sind hohe Vertragsstrafen.

Allerdings lohnt es dann per Bus einen Abstecher ins Hochland zu unternehmen, um wenigstens einen Eindruck dieser einzigartigen Landschaften zu bekommen. » Island Routenplanung - Hochland per Bus

Geländewagen/Hochland: Die Autovermietung bestimmt, welche Fahrzeuge sie für das Hochland, bzw. einzelnene Strecken zulässt. Ein normaler PKW mit 4x4 ist kein geeignetes Fahrzeug und wird sicherlich nicht für Fahrten auf F-Straßen zugelassen sein. SUVs können Grenzfälle sein. Ein Geländewagen, sei es auch "nur" ein Suzuki Jimny, sollte jedoch mindestens für die einfachen Hochlandstrecken zugelassen sein, alles andere macht wenig Sinn. Hier sind die Mietbedingungen gründlich zu studieren, ggf. eine Rückversicherung bei der Autovermietung sinnvoll. Autovermietung rückversichern welche Routen befahren werden dürfen.
Im Hochland gibt es kaum Brücken aber u.U. eine Vielzahl an kleineren aber auch größeren Flüssen die gefurtet werden müssen, das Auto ist hierbei grunsätzlich nicht versichert! » Unterwegs in Island im Hochland Viele Strecken sind für Unerfahrene nicht zu empfehlen. Strecken ohne oder mit i.d.R. einfachen Furten: » Island Routenplanung im Hochland

In den Wintermonaten mag man sicher ein größeres Fahrzeug mit Allrad bevorzugen. Überraschenderweise sind Winterreifen keine Pflicht in Island und es soll tatsächlich Autovermietungen geben, die ihre Wagen auch im Winter mit Sommerreifen herausgeben. Winterreifen sollten das Minimum sein und entsprechend bei der Buchung beachtet werden. Wer sicherer unterwegs sein möchte sollte einen Autovermieter suchen, der seine Wagen mit Spikes ausrüstet. » Unterwegs auf Islands Straßen im Winter

Versicherung:
Grundsätzlich nicht versichert (unabhängig vom Wagentyp) sind Schäden die durch das Durchfahren von Flüssen oder anderen Gewässern entstehen.

Beim Vergleich der Mietwagenangebote sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man versichert sein möchte, und vergleichen. Günstige Mietwagenpreise gehen normalerweise mit einer hohen Selbstbeteiligung im Schadensfall einher. Häufig werden dann vor Ort in letzter Minute teure Zusatzversicherungen abgeschlossen.

Wenn nicht enthalten ist eine Gravel protection (GP) (covers damages to wind screen, headlights and the car when gravel or rocks get thrown at the vehicle by another car) in Island durchaus sinnvoll.
Auch Reifenschäden sind keine Seltenheit. Möglich ist alles, aber Autodiebstahl in Island eher selten ...

Seit den Vulkanausbrüchen 2010/11 wird der Kunde bei Abholung des Mietwagens evtl. auch mit dem Angebot einer (zum Teil rel. teuren) Ash and Sand Protection (SAAP) Versicherung konfrontiert. Dabei gibt es die Problematik, zumindest die der Sandstürme, seit jeher. Längere Trockenphasen mit starken Winden führen in bestimmten Regionen (hauptsächlich Teile der Südküste, bestimmten Gebieten im Osten sowie dem Hochland) zu unagenehmen Sand- oder aktuell auch vermehrt Aschestürmen. Kommt man in einen solchen Sandsturm können Lack und Scheiben innerhalb kürzester Zeit komplett ruiniert werden, sandgestrahlt eben. Dies gilt im allgemeinen als höhere Gewalt und ist im Normalfall nicht versichert. Auch das Rundum-Sorglos-Paket eines Vermittlers greift hier nicht unbedingt. Auf telefonische Nachfrage gab mir eine Kundenberaterin folgende Auskunft: Schwer zu beantorten, Schäden durch Sand-/Aschestürme würden abhänging (von nicht nennbaren) Umständen von Fall zu Fall von der Kundenbereuung entschieden. Will man auf der sicheren Seite sein, müsste man eine Extra Versicherung abschließen.

Wer ansonsten gern rund um und ohne Selbstbeteiligung unterwegs sein will, bucht in der Regel immer deutlich günstiger über einen Vermittler mit diesen Konditionen:
Rückerstattung der Selbstbeteiligung auch bei Schäden an Glas, Dach, Reifen, Unterboden
Ausgenommen sind i.d.R. Schäden an Ölwanne und Kupplung oder Folgekosten wie Abschleppkosten etc.
Jedoch wird die jeweilige lokale Autovermietung zuerstmal die Kreditkarte belastet, der Betrag wird anschließend vom Vermittler erstattet.
Sollte außerdem die Versicherung der Autovermietung nicht haften weil der Schaden beispielsweise durch Fahrlässigkeit entstanden ist (oder unerlaubtem Fahren auf Hochlandpisten, oder sicherlich auch durch das Furten von Flüssen), springt auch die Versicherung des Vermittlers nicht ein, man bleibt dann auf dem vollen Schaden sitzen.
Die AGBs des Vermittlers und seine Konditionen sollte man selbstredend im Detail gelesen und verstanden haben, aber auch bei Abholung (am besten schriftlich) parat haben, denn die Mitarbeiter der lokalen Autovermietungen kennen häufig nur die AGBs und Versicherungsbedingungen ihres Unternehmens und raten evtl. aus gut gemeinten Gründen zu Zusatzversicherungen die man gar nicht benötigt.

Man sollte darauf achten dass unbegrenzte Kilometer enthalten sind, die Entfernungen summieren sich schnell in Island.

Der Yaris und die Fußmatte: Sollte man Probleme beim Starten eines Toyota Yaris haben, ist vermutlich die Fußmatte zu weit hoch gerutscht, die Kupplung muss voll (und da kommt es scheinbar auf jeden Millimeter an) durchgetreten sein.
 

   Wohnmobil /
      Minicamper


Es sei noch die aktuelle Gesetzeslage zusammenfassend erwähnt: Stehen außerhalb von Campingplätzen nur mit Erlaubnis der Landeigentümer, in manchen Bezirken ist es generell schon verboten.
 

   im Hochland


In bzw. durch das Hochland führen fast ausschließlich (nur im Sommer befahrbare) F-Straßen, einspurige Schotterpisten, von einfach bis zu nur unter besten Bedingungen mit einem modifizierten Geländewagen zu befahren. Wer nicht über ein entsprechendes Fahrzeug verfügt (» Unterwegs in Island mit dem Mietwagen), kommt mit Linien- oder Ausflugsbussen weiter. (» Unterwegs in Island mit dem Linien- / Ausflugsbus)

Frühjahrssperre: Sobald im Hochland die Schneeschmelze einsetzt, ist das Befahren der Hochlandpisten untersagt. Es handelt sich dabei um ein striktes Fahrverbot ! Sie sind noch lange Zeit mit Wasser vollgesogen, das Befahren würde die Pisten ruinieren. Ein Verstoß dürfte teuer werden. Kontrolliert wird u.a. aus der Luft.

Öffnung der Hochlandpisten: Wann die einzelnen Strecken freigegeben werden können ist schwer abzusehen und hängt stark von den Witterungsbedingungen im Winter / Frühjahr ab. Etliche sind meist noch weit bis in den Juni, teils auch noch in den Juli hinein gesperrt. In ungünstigen Jahren verschiebt sich alles z.T. Wochen über den durchschnittlichen Zeitraum hinaus. Wer das Hochland fest im Reiseplan hat, sollte sich auf die Monate Juli/August konzentrieren.
Statistik der Öffnungzeiten » Opening of mountain roads
Mit Einsetzen der Frühjahrssperre wird vom Straßenamt eine wöchentlich aktualisierte Karte zur Situation rausgegeben: » condition of mountain tracks Sie ist, neben dem Internet, üblicherweise an Informationsstellen, Tankstellen etc. einzusehen. Der schraffierte Bereich ist gesperrt. Bis dahin die aktuelle Situation hier: » www.road.is/travel-info/road-conditions-and-weather/

Mit dem ersten ernsthaften Wintereinbruch muss spätestens ab Mitte September, mitunter überrasched, gerechnet werden. Man sollte nun nicht mehr allein und entsprechend ausgerüstet im Hochland unterwegs sein. Die Pisten werden nicht mehr gewartet und nach und nach als unpassierbar erklärt.Kein eigentliches Fahrverbot, doch man wird früher oder später hier einfach nicht mehr weiterkommen.

Grundsätzlich sollte man sich vor einer Fahrt ins Hochland über die aktuelle Wetterprognose informieren, und bei angekündigtem Sturm oder starken Regenfällen davon Abstand nehmen. Die Pisten weichen auf und die Wasserpegel der Flüsse schwellen stark an. Bei trockenem Wetter entstehen bei starkem Wind/Sturm Sand- / Aschestürme die kurzerhand Lack und Scheiben von Fahrzeugen ruinieren können, was selten versichert ist.

Herausforderungen: Im Hochland gibt es kaum Brücken aber u.U. eine Vielzahl an kleineren aber auch größeren (Gletscher-) Flüssen. An den Furten gilt es besondere Vorsicht (und gesunden Menschenverstand) walten zu lassen. Manche Strecken führen durch Schwemmsandebenen die ebenfalls Tücken (u.a. Treibsand) aufweisen, andere verlangen viel Bodenfreiheit des Fahrzeugs.

Die Situation an den Furten kann stark variieren. Sie verändert sich von Jahr zu Jahr oder auch von Tag zu Tag und ist abhängig von Jahreszeit (Schneeschmelze), Tageszeit / Temperatur (Gletscherschmelze), Regenfällen usw. Gerade Gletscherflüsse führen häufig am Abend deutlich mehr Wasser als am Morgen. Beschreibungen in Reiseführern oder Erfahrungsberichten anderer Reisenden sind lediglich (wenn auch nützliche) Anhaltspunkte. Und: In den Straßenkarten sind alle Furten gekennzeichnet, auch die, welche nur mit einem modifizierten Monstergeländewagen und das vielleicht auch nur unter besten Bedingungen fahrbar sind.

Welche Furt für das Auto machbar ist, hängt von ihrer Tiefe (Fahrzeug ersäuft oder schwimmt auf), Strömung (Fahrzeug kann z.T. um Meter versetzt werden), dem Untergrund (Steine oder Sand, große Steine, Löcher, tief ausgefahrene Bereiche) sowie der Beschaffenheit der Ausfahrt (Stufe?) ab. Diese Faktoren gilt es zu Fuß zu ergründen (schnelltrocknendes Schuhwerk und auch Wanderstöcke sind hilfreich) bzw. erfühlen, denn Gletscherflüsse sind aufgrund der mitgeführten Sedimente völlig undurchsichtig. Ist das schon schwierig, sollte man es mit einem unmodifizierten Geländewagen gleich gar nicht erst versuchen. Im Zweifelsfall auf andere warten und sich die Sache erstmal ansehen.

Weitere gängige Grundregeln: Untersetzung/Sperrdifferential (so vorhanden) und 1. (mit Untersetzung max. 2.) Gang einlegen und langsam (möglichst wenig Bugwelle, aber nicht zu langsam bei sandigen Untergründen um sich nicht einzugraben) und gleichmäßig fahren, nicht Halten, nicht Kuppeln und eher mit als gegen die Strömung. Häufig gibt es einen von den Hochlandbussen tief ausgefahrene Bereich, der besser oberhalb in einem Bogen umfahren wird.

Man wird immer wieder beobachten, wie Fahrzeuge bedenkenlos und viel zu schnell durch Furten gejagt werden, ohne vorher auch nur kurz zu Zögern. Letztendlich kann das ein teures Vergnügen werden, selbst bei an sich unschwierigen Furten. » www.youtube.com/watch?v=8fwXYCfEtv8

Letztendlich ist das Furten von Flüssen etwas, das man sicherlich nicht mit einer handvoll Instruktionen "lernen" kann, und vielmehr eine Sache der Erfahrung (im wörtlichen Sinne) ist und einen entsprechenden fahrzeugtechnischen Verstand erfordert.

Wir selbst haben das Hochland bisher fast ausschließlich mit dem Bus oder zu Fuß bereist, aber dadurch auch die eine oder andere Furt in verschiedenen Jahren, zu verschiedenen Tageszeiten oder nach Regenfällen aus der Perspektive des Zuschauers oder Wanderers erlebt. Die Unterschiede sind gravierend. Als generell eher vorsichtige Naturen treten wir dem mit ehrlichem Respekt entgegen, recherchieren bei der Planung intensiv zu den gewünschten Routen, lassen vor Ort die Wettervorhersage nicht aus den Augen und holen kurzfristig nochmal den Rat von Einheimischen, Hüttenwarden etc. ein.

Man sollte im Bewusstsein reisen, dass man die Verantwortung selbst übernehmen muss. Hier zeigen keine Schilder an wo oder wie man fahren kann oder nicht.
Im besten Fall stehen Mitglieder von Hochlandwacht, oder der hüttenbetreibenden Wandervereine unter schwierigen Bedingungen vor Ort an einer Furt zu Hilfe, das haben wir aber nur im Gebiet der Þórsmörk beobachtet. Selten stehen an Furten handschriftliche Schilder mit (hoffenlicht aktuellen ?) Hinweisen zur Lage der Furt.

Auch sind nicht alle Kreuzungen und Pisten beschildert, und nicht immer passt das Bild vor Ort zur Straßenkarte, was umsichtiges Navigieren erfordert um nicht auf Abwege zu geraten.

Selbst aktuelle isländische Straßenkarten können einen (gefährlich) falschen Eindruck von der Befahrbarkeit einer Route/Furt vermitteln. » Gefahr durch Landkarten
Neben dem Risiko eines hohen finanziellen Schadens, besteht die Gefahr - sicherlich nicht gleich zu ertrinken - aber ohne Ausrüstung und trockener Kleidung evtl. einer lebensbedrohlichen Unterkühlung. In abgelegenen Gebieten, vielleicht auch noch in Schlechtwetter, kommt Stunden, vielleicht auch tagelang niemand vorbei. Auf Handyempfang sollte man im Hochland nicht setzten.

Auch sollte man sich nicht zu der Annahme verleiten lassen, dass Routen, wenn sie über Reiseveranstalter als Selbstfahrer-Mietwagenrundreise angeboten werden, gänzlich harmlos sein müssen. Die Hochlanddurchquerung über den Sprengisandur mag an sich einfach sein, ein, zwei Furten nördlich der Hütten Nýidalur können unter Umständen dennoch schwierig, evtl. auch zeitweise nicht machbar sein.

Nun soll das alles wiederum nicht zu sehr abschrecken. Es gibt etliche einfache und dennoch sehr lohnenswerte Strecken, z.T. durch traumhaft schöne Gegenden, die auch von Unerfahrenen unter normalen Bedingungen mit Vorsicht, gesundem Menschenverstand und dem entsprechenden Fahrzeug bewältigt werden können, einige gänzlich ohne Furten.» Island Routenplanung - Hochland

Einen schönen Eindruck von einigen Hochlandrouten vermitteln die reich bebilderten Reiseberichte von
» www.nordbilder.com  

Will man das Hochland intensiver bereisen lohnt sich ein Hochlandführer:

Adventure in Iceland, Páll Ásgeir Ásgeirsson, Heimur Verlag, 2005
Driving Routes, Hiking Trails and stopping places in the highland of Iceland
Guter Guide für das Hochland, wenn auch hier und da nicht mehr ganz aktuell (beispielsweise wurde inzwischen die Gilsá an der F261 verrrohrt), mit etlichen Wandervorschlägen.

Off the beaten Track in Iceland, Jón G. Snæland, Skrudda, 2012
Obwohl etliche Jahre neuer, ist auch dieser nicht immer aktuell weil beispielsweise auf manchen Strecken Furten verrohrt wurden.

Diese beiden kenne ich selbst nicht:

Trackbook Iceland Beschreibung von 58 Hochlandstrecken im Roadbook Stil (engl.), Melina Lindenblatt, Matthias Göttenauer, experience GmbH, 2015

GPS-OFFROAD Reiseführer Island 27 Routen incl. Daten DVD mit Tracks fürs Navi (Spiralbindung), Sabine und Burkhard Koch, 2014, » www.pistenkuh.de
Die Autoren erkundeten Island mit ihrer "Pistenkuh" 3 Monate im Sommer 2014.

Im Islandreise-Forum gibt es eine » 4x4 Rubrik.

Hochlandrouten ohne F: Einige Hochlandpisten haben in den letzten Jahren das vorangestellte "F" verloren (weil hier alle Flüsse überbrückt wurden). Sie dürfen (und können) theoretisch mit jedem PKW befahren werden:
- Straße 35 (ehemals F35, Hochlanddurchquerung über die Kjölur)
- Straße 550 (ehemals F550, Hochlanddurchquerung über das Kaldidalur)
- Straße 570 (Passstraße auf der Snaefellshalbinsel)
Es handelt sich aber noch immer um Schotterpisten, je nach Zustand mit viel Wellblech und übersät mit Schlaglöchern. Man muß sich überlegen ob man das seinem Auto zumuten will, es könnte um Jahre altern. Die Autovermietungen verbieten i.d.R. diese Strecken für normale PKWs!
Sie sind im Winter unpassierbar und es gilt auch hier die Frühjahrssperre.

Die offiziellen Pisten dürfen nicht verlassen werden. Offroad-Fahren (und seien es nur wenige Meter) ist in ganz Island strenstens verboten und wird geahndet. Auch das schlichte Halten neben der Piste auf scheinbar wenig schützenswertem Schotter kann empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen.
» www.safetravel.is/driving/illegal-off-road-driving/

Einzige Ausnahme: im Winter bei geschlossener Schneedecke. Da pflügen die Isländer auch mal ganz gern mit ihren Superjeeps durch's Hochland.

 

   per Anhalter


Mit Trampen haben wir nur spärlich Erfahrung, da wir uns wann immer möglich mit dem Busfahrplan abstimmen. Bei der einen oder anderen Wanderungen waren aber auch wir auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen. Diese wenigen Male hat es recht schnell geklappt.

Man kann schnell vorankommen, aber auch mehrere Stunden auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Selbst an der Ringstraße kann es dauern, haben wir beobachtet. In abgelegenen Gebieten scheint die Bereitschaft jemanden mitzunehmen im Verhältnis größer, mancherorts kommt aber auch tatsächlich sehr selten jemand vorbei. Andere Reisende sind häufig mit Klein(st)wagen unterwegs und vollbepackt. Man sollte in jedem Fall viel Geduld samt ausgeprägter Wetterfestigkeit (mit entsprechender - warmer - Ausrüstung) mitbringen, flexibel sein und einen Plan B bereit halten (mit einem Zelt ist man da auf der sicheren Seite).
 

   per Mitfahrzentrale


Könnte auch eine Möglichkeit sein: » www.samferda.net
 

   mit der Eisenbahn


Eisenbahnen gibt es (derzeit) nicht auf Island.
Zur (kurzen) Geschichte der isländischen Eisenbahn » www.icelandreview.com/stuff/views/2011/12/15/futuristic-railway-iceland-kh
Die Zukunft? » www.icenews.is/2014/07/19/iceland-plans-keflavik-reykjavik-airport-link/

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